Babylonische Gefangenschaft
Die »Babylonische Gefangenschaft« oder das Babylonische Exil ( Babylonisches Exil) war einer der größten Einschnitte in der altisraelischen Geschichte. Nach der Eroberung Jerusalems durch den neubabylonischen König Nebukadnezar II. im Jahr 597 v. Chr. wurden wesentliche Teile der jüdischen Bevölkerung deportiert: Priester, Handwerker, die Angehörigen des Königshauses. Im Jahr 587 v.Chr. zerstörte Nebukadnezar die Stadt Jerusalem und den Tempel. Die Babylonische Gefangenschaft endete nach der Eroberung Babylons durch den Perserkönig Kyros II. (539 v. Chr.). Im Exil entstand der Schöpfungshymnus Gen 1,1-2,4a.
Andreas Koch/Thomas Krüger
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