Heinrich IV. leistet Kirchenbuße vor der Burg von Canossa
Mit dem Gang nach Canossa verfolgte Heinrich IV. das Ziel, von Papst Gregor VII. die Aufhebung des Kirchenbannes zu erbitten. Über die Investitur, den Anlass für den Streit, wurde keine Vereinbarung getroffen. Der Canossagang war für Heinrich IV. zwar eine Demütigung, zugleich aber ein taktischer Erfolg. Er hinderte damit eine gegen ihn gerichtete Verbindung des Papstes mit den deutschen Fürsten.




Mario Reinhardt
