(tibetisch: Bar-do thos-grol), »Befreiung durch Hören im Zwischenzustand« (bar-do). Die als »Tibetisches Totenbuch« bekannte Schrift geht zurück auf Padmasambhava (8. Jh.), den eigentlichen Begründer des tibetischen Buddhismus (
Vajrayana) und wurde im 14. Jh. zu einem Lehrsystem ausgebaut. Das Buch schildert den Prozess des Sterbens und der Wiedergeburt, der sich in drei Phasen, Nachtoderfahrungen oder Zwischenzuständen (bar-do) vollzieht. In ihnen bietet sich die Möglichkeit, durch das »Hören« heilswirksamer Unterweisungen zur Erkenntnis der Wesensnatur des eigenen Geistes und damit zur Befreiung (
Nirvana) vorzudringen.
Bardo
www.navayana.ch
Vajrayana) und wurde im 14. Jh. zu einem Lehrsystem ausgebaut. Das Buch schildert den Prozess des Sterbens und der Wiedergeburt, der sich in drei Phasen, Nachtoderfahrungen oder Zwischenzuständen (bar-do) vollzieht. In ihnen bietet sich die Möglichkeit, durch das »Hören« heilswirksamer Unterweisungen zur Erkenntnis der Wesensnatur des eigenen Geistes und damit zur Befreiung (
Nirvana) vorzudringen.
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Francesco Ficicchia
