Nâgârjuna [gespr. Nagárdschuna] (2. Jh. n.Chr.). Indischer Philosoph des Mahâyâna (
Mahayana-Buddhismus) und Begründer der
Madhyamaka. Er war einer der scharfsinnigsten Dialektiker aller Zeiten, der wohl kühnste Denker der indischen Geistesgeschichte und wird wirkungsgeschichtlich zu den grössten Philosophen der Menschheit gezählt. Zentraler Gegenstand seiner Lehre bildet die Leerheitsphilosophie (
Shunyata). Sein Hauptwerk ist das Mûlamadhyamakakârikâ.
Eine ausführliche und zuverlässige Einführung in die Philosophie des Nâgârjuna liefert Hans Wolfgang Schumann in: »Mahâyâna-Buddhismus - Die zweite Drehnung des Dharma-Rades« (Diederichs, München 1990).
www.navayana.ch
Mahayana-Buddhismus) und Begründer der
Madhyamaka. Er war einer der scharfsinnigsten Dialektiker aller Zeiten, der wohl kühnste Denker der indischen Geistesgeschichte und wird wirkungsgeschichtlich zu den grössten Philosophen der Menschheit gezählt. Zentraler Gegenstand seiner Lehre bildet die Leerheitsphilosophie (
Shunyata). Sein Hauptwerk ist das Mûlamadhyamakakârikâ. Eine ausführliche und zuverlässige Einführung in die Philosophie des Nâgârjuna liefert Hans Wolfgang Schumann in: »Mahâyâna-Buddhismus - Die zweite Drehnung des Dharma-Rades« (Diederichs, München 1990).
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Francesco Ficicchia
